Vermögensverluste vor der Russlandkrise verhindert

Risiken früh erkannt. Liquidität und Vermögen gesichert.

Investment geschützt


Situation

Die Fluggesellschaft war laufend auf kurzfristige Liquidität angewiesen und musste regelmäßig Betriebsmittelkredite aufnehmen. Gleichzeitig waren rund 100 Mio. ATS in einem Investmentfonds veranlagt. Das Investment galt im gesamten Vorstand als risikoarm, da überwiegend in Staatsanleihen investiert wurde.


Lösung

Die Zusammensetzung des Investmentfonds wurde detailliert analysiert. Dabei zeigte sich ein hoher Anteil russischer Staatsanleihen und damit ein deutlich höheres Risiko als angenommen. Auf dieser Grundlage wurde empfohlen, das Investment vollständig aufzulösen und die frei werdenden Mittel wieder für das operative Geschäft der Fluggesellschaft verfügbar zu machen.


Wirkung

  • Investment rechtzeitig vor der Russlandkrise beendet.
  • Vermögensverluste von rund 50% vermieden.
  • Liquidität der Fluggesellschaft gestärkt.
  • Kapital wieder dem operativen Geschäft zur Verfügung gestellt.
  • Wirtschaftlich tragfähige Entscheidung umgesetzt.

Was entscheidend war

  • Bestehende Annahmen konsequent hinterfragen.

  • Risiken eigenständig analysieren.

  • Wirtschaftlichkeit und Liquidität gemeinsam betrachten.

  • Den Mut haben, gegen die Mehrheitsmeinung zu entscheiden.

  • Verantwortung für das Gesamtunternehmen übernehmen