Risiken früh erkannt. Liquidität und Vermögen gesichert.
Die Fluggesellschaft war laufend auf kurzfristige Liquidität angewiesen und musste regelmäßig Betriebsmittelkredite aufnehmen. Gleichzeitig waren rund 100 Mio. ATS in einem Investmentfonds veranlagt. Das Investment galt im gesamten Vorstand als risikoarm, da überwiegend in Staatsanleihen investiert wurde.
Die Zusammensetzung des Investmentfonds wurde detailliert analysiert. Dabei zeigte sich ein hoher Anteil russischer Staatsanleihen und damit ein deutlich höheres Risiko als angenommen. Auf dieser Grundlage wurde empfohlen, das Investment vollständig aufzulösen und die frei werdenden Mittel wieder für das operative Geschäft der Fluggesellschaft verfügbar zu machen.